Projektbeschreibung

Nun komm, der Heiden Heiland

Vierstimmiger Choral von Johann Sebastian Bach, bearbeitet von Willi Kahlmann
Altkirchlicher Hymnus des Bischof Ambrosius, um 340 – 397
verdeutscht von Martin Luther, 1483 – 1546

Partitur

Strophen

1. Nun komm, der Heiden Heiland,
Der Jungfrauen Kind erkannt!
Dass sich wundre alle Welt,
Gott solch’ Geburt ihm bestellt.
5. Sein Lauf kam vom Vater her
Und kehrt’ wieder zum Vater,
Fuhr hinunter zu der Hoell’
Und wieder zu Gottes Stuhl.
2. Nicht von Mann’s Blut noch von Fleisch,
Allein von dem Heil’gen Geist
Ist Gott’s Wort worden ein Mensch
Und blüht ein’ Frucht Weibesfleisch.
6. Der du bist dem Vater gleich,
Führ’ hinaus den Sieg im Fleisch,
Dass dein’ ew’ge Gott’sgewalt
In uns das krank’ Fleisch erhalt’.
3. Der Jungfrau Leib schwanger ward,
Doch blieb Keuschheit rein bewahrt,
Leucht’t hervor manch’ Tugend schön,
Gott da war in seinem Thron.
7. Dein’ Krippe glänzt hell und klar,
Die Nacht gibt ein neu Licht dar,
Dunkel mus nicht kommen drein,
Der Glaub’ bleibt immer im Schein.
4. Er ging aus der Kammer sein,
Dem kön’glichen Saal so rein,
Gott von Art und Mensch ein Held,
Sein’n Weg er zu laufen eilt.
8. Lob sei Gott dem Vater g’tan,
Lob sei Gott sein’m ein’gen Sohn,
Lob sei Gott dem Heil’gen Geist
Immer und in Ewigkeit!
Nun komm, der Heiden Heiland
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